Aromatherapie

Wirkungsweise


So alt wie die Menschheit selbst ist Heilung mit Farben, Musik,  Ernährung, Massage und Düfte. Die Heilung bedient sich der Freude, Freude schafft Bereitschaft, Bereitschaft bietet die Möglichkeit der Heilung.
Aromatherapie ist die Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen mit ätherischen Ölen. Diese helfen das natürliche Gleichgewicht im Bereich von Körper, Geist und Gefühl wiederherzustellen und den rhythmischen Fluss der Lebenskraft wieder anzukurbeln.
Duftstoffe allgemein können in verschiedenen Weisen auf den menschlichen Körper einwirken:
  • Der Geruchssinn wird angesprochen; dies führt zu einer Sinneswahrnehmung mit all den damit verbundenen Nebeneffekten (Gefühlseindruck, Erinnerung, reflektorische Beeinflussung verschiedener Körperfunktionen, etc.).
  • Nach Einnahme oder Inhalation können ätherische Öle auch eine direkte Wirkung auf die Organe haben. Lavendelöl soll zum Beispiel beruhigend wirken, Thymian aktivierend, Jasminöl stark anregend, Orangen- und Zitronenöl sollen die Stimmung aufhellen.
  • "biologischer Antibiose": Einige ätherische Öle besitzen antibiotische Eigenschaften, wodurch sie sich gut für die Prophylaxe und zur Behandlung leichterer Infekte eignen. Neben den reinen Aromaölen eignen sich hierfür auch bestimmte Heilkräuter und Gewürze, wie Thymian, Salbei und Zitronenmelisse. Besonders häufig findet diese Therapieform Verwendung bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten, wofür sich neben der oralen Einnahme ganz besonders die gezielte Inhalation, wie auch eine Anreicherung der Raumluft über Verdunstung eignen.
  • Es ist auch möglich, Öle direkt (mit Vorsicht zu genießen) oder verdünnt (2%ige Mischung auf ein Trägeröl z. B. Olivenöl) auf die Haut aufzutragen. Ein ätherisches Öl, das in Reinform auf die Haut aufgetragen werden kann ist z. B. Lavendel (zeigt bei Verbrennungen/Brandblasen sehr gute Wirkung), ansonst ist es besser ätherische Öle in eine Trägersubstanz einzubinden.
  • Wirkstoffe von ätherischen Ölen, die in einer Massage verwendet wurden, lassen sich bereits nach 15 Minuten im Urin der behandelten Person nachweisen
Über 300 verschiedene Duftstoffe wurden bisher aus Blüten, Blättern, Schalen, Nadeln, Wurzeln oder Hölzern gepresst. Diese ätherischen Öle können entspannende, beruhigende, belebende oder aufbauende Wirkung haben.

Die Düfte gelangen über die Haut, die Nase und Schleimhäute ins Gehirn, aktivieren das Limbische System und wirken direkt auf unsere Psyche und Nerven.
Neben den Gefühlshormondrüsen aktivieren sie Organe, stärken das Immunsystem, harmonisieren die Selbstheilungskräfte, töten Bakterien und Viren und werden nach etwa 90 Minuten über Niere und Lunge wieder aus dem Körper ausgeschieden..


Nicht anzuwenden bei:

allen akut entzündlichen Prozessen, (systemisch zb Fieber oder lokal zb Thrombophlebitiden),
Eiterungen
offenen Wunden

 
 



Dr. Karin Anzinger
Biberweg 24
A-4030 Linz
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0699/199 277 73
 
 
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